Kilowattstunden mal Arbeitspreis, plus zwölf Grundpreise — mehr ist eine Stromrechnung im Kern nicht. Der Rechner zeigt Ihnen die Summe für Jahr, Monat und Tag und dazu, was eine Kilowattstunde bei Ihnen tatsächlich kostet.
Der Arbeitspreis steht in Cent je Kilowattstunde und wird mit Ihrem Verbrauch multipliziert. Der Grundpreis ist ein fester Monatsbetrag und fällt auch dann an, wenn Sie einen Monat im Urlaub waren. Zusammen ergeben sie den Betrag, den die Jahresabrechnung ausweist.
Deshalb ist der Arbeitspreis allein kein guter Vergleichsmaßstab: Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis und hohem Grundpreis lohnt sich erst ab einem gewissen Verbrauch. Die Zeile „Pro kWh, alles zusammen“ im Rechner macht genau das sichtbar.
Deutlich darüber liegen Haushalte mit elektrischer Warmwasserbereitung, Wärmepumpe oder einem Elektroauto an der eigenen Wallbox. Wenn Ihr Wert weit über der Spanne liegt, lohnt sich die Frage, was davon Dauerverbraucher sind.
Diese Rechnung setzt einen gleichbleibenden Preis über das ganze Jahr voraus. Ändert der Versorger die Preise, teilt die Abrechnung das Jahr in Zeiträume, und jeder wird mit seinem eigenen Preis gerechnet. Neukundenboni tauchen zusätzlich als einmalige Gutschrift auf.
Auf der Jahresabrechnung oder in der Auftragsbestätigung Ihres Tarifs, meist als „Arbeitspreis“ in ct/kWh, oft getrennt nach Netzentgelten und Energie. Für die Rechnung brauchen Sie den Bruttopreis inklusive Umsatzsteuer.
Wenn Sie den Bruttopreis von der Abrechnung eintragen, ja. Stromsteuer, Netzentgelte, Konzessionsabgabe und Umsatzsteuer sind darin schon eingerechnet.
Dann zählt für diese Rechnung nur, was Sie aus dem Netz beziehen — also der Stand Ihres Bezugszählers. Eigenverbrauch aus der Anlage taucht dort nicht auf.
Ja, sofern Sie den Verbrauch in Kilowattstunden eintragen. Zeigt Ihr Gaszähler Kubikmeter, rechnen Sie zuerst mit Zustandszahl und Brennwert um; beide stehen auf der Gasabrechnung.
Zählerblick führt diese Rechnung mit Ihren echten Ablesungen weiter — Monat für Monat, bis zur Jahresabrechnung.